Ehe retten: 5 flotte Wege ins Glück – ohne dich zu verbiegen


Beim Ehe retten braucht es viel Löschwasser gegen den Beziehungsbrand.

„Ich soll ein Geschenk bekommen!“

Dabei wischte sie sich eine Träne weg und zweifelte, ob sie die Ehe retten soll.

Warum überlegte diese Person, ob sie das Geschenk überhaupt annehmen sollte?

Weil es in der Ehe lauter knirschte als die Eingangstür im Schloss von Dracula.

Was war geschehen?

Weinend war ihr gesagt worden, sie würde so schrecklich vermisst.

Aber gleichzeitig konnte ihr nicht gesagt werden, ob die Ehe zu retten sei.

Was habe ich geraten?

Das verrate ich dir gleich.

Zuerst solltest du wissen, weshalb ich dir diese Geschichte erzähle.

Wenn es in deiner Beziehung häufig zu Streit kommt oder ihr euch nur noch anschweigt, dann wirst auch du dich fragen: Ist die Beziehung zu retten?

Wenn ihr nur noch wie Geschwister zueinander seid oder nur noch wie ein Team funktioniert, dann fehlt, was eine Liebesbeziehung ausmacht:

Geborgenheit.

Emotionale Nähe.

Begehrt zu werden.

Wenn du dich häufig kritisiert und nicht mehr wertgeschätzt fühlst, dann wirst du wie ein volltrunkener Mensch schwanken: zwischen Trennungsgedanken und dem Drang, doch noch die Partnerschaft zu retten.

Deshalb gebe ich dir eine einfache und schnelle Entscheidungshilfe zum Ehe retten oder beenden, damit du all deine Energie nicht mehr mit Zweifeln vergeudest.

Solltest du dich fürs Ehe retten entscheiden, dann zeige ich dir in 10 Minuten 5 schnelle Wege zurück ins Liebesglück. Du wirst mit ihnen gleichzeitig:
• wieder emotional wunderbar tief berührt werden.
• durch deine Weiterentwicklung so über dich hinaus wachsen, dass jede Form von Beziehung davon profitiert.
• die schlimmsten Fehler der meisten Menschen vermeiden, die ihre Beziehung retten wollen, ohne dich zu verbiegen.

Plus:

Du erkennst, wann es besser ist, Abstand zu halten oder mehr Nähe herzustellen.

Legen wir los.

Der 1. Weg wird meist übersehen, entscheidet aber grundlegend über Ehe retten oder beenden

Viele Menschen denken, sie müssten ihren Herzensmenschen dazu bewegen, die Ehe retten zu wollen.

Dabei musst DU den ersten Schritt auf diesem Weg machen.

Wie komme ich darauf?

Die meisten Menschen sind schneller auf 100 als ein Porsche, wenn ich sie frage, was sie zu mir als Paartherapeutin führt.

Warum?

Weil sie mir genau schildern können, was sie in der Beziehung stört.

Weil manches davon sie schrecklicher verletzt hat als ein Dolchstoß, der nur knapp am Herz vorbei ging.

Weil sie genau wissen, was die andere Person endlich anders machen müsste und wie sie es gefälligst tun sollte.

Und während sie mir das schildern, kommen alle Gefühle wieder hoch:

Wut.

Ohnmacht.

Enttäuschung.

Aber die andere Person ist gar nicht da.

Oder sie ist anwesend, fühlt sich angegriffen und holt zum Gegenschlag aus.

Wenn du so vorgehst oder auch nur so denkst, dann schadest du dir selbst und machst es unmöglich, die Ehe zu retten.

All deine Kraft und Fähigkeiten verpuffen.

Was solltest du stattdessen tun?

Das verrate ich dir jetzt.

Schätze auf einer Skala von 0 bis 10 ein, ob eure Beziehungsprobleme lösbar sind:

Es geht nicht darum, zu wissen, wie es machbar wäre!

Und nun schätze auf einer Skala von 0 bis 10 ein, wie sehr du selbst noch bereit bist, etwas für euer gemeinsames Glück zu tun:


Der 2. Weg zum Ehe retten erhöht die Chance auf Erfolg um mehr als 50 Prozent

Wenn du weißt, was du bei dir selbst verändern müsstest, ohne dich zu verbiegen, dann wird die Wahrscheinlichkeit zum Ehe retten bereits um 50 Prozent erhöht.

Warum?

Weil du die Hälfte eures Paares ausmachst – also 50 Prozent.

Und zu jeder Beziehungskrise gehören zwei.

Das kannst du an Paaren erkennen, bei denen das gleiche Problem aufgetreten ist, es aber anders ausging, weil eine Person sich anders verhalten hat als bei eurem starren Verhaltensmuster.

Wie ich darauf komme, dass ihr ein starres Verhaltensmuster praktiziert?

Wenn ich jemanden frage, wie oft das Problem schon auf die geschilderte Weise zu lösen versucht wurde, höre ich oft:

Gefühlt schon mindestens 100 x!

Dann geht mir oft dieser Dialog durch den Kopf:

„Tanzen Sie Walzer?”

„Aber gewiss doch!”

„Dann hören Sie damit auf! Die Musik spielt jetzt einen Foxtrott.”

Wenn du bereit bist, etwas an deinem Verhalten zu verändern, dann steigt die Wahrscheinlichkeit zum Ehe retten drastisch an.

Und zwar nicht nur 50 Prozent, sondern noch deutlich mehr.

Warum mehr?

Ich erkläre es dir an einem bildlichen Beispiel:

Wenn du sehr verletzt bist, dann wird dir diese Einschätzung schwerfallen.

Aber bedenke, dass du dich vom Verhalten der anderen Person abhängig machst und dein Glück aus deinen Händen gibst, wenn du die Verantwortung für das Beziehung retten komplett abgibst.

Wozu sollen die Skalenwerte gut sein?

Gut, dass du fragst.

Die Chancen auf eine Lösung eurer Probleme sind äußerst gering, wenn du auf der Skala die Null gewählt hast.

Umso höher deine Zahl ausgefallen ist, desto größer ist die Chance, dass die Beziehung zu retten ist.

Glaubst du mir nicht?

Dann glaub nicht mir, sondern der psychologischen Forschung.

Die hat für ihre Ergebnisse sogar einen feststehenden Begriff:

„Sich selbst erfüllende Prophezeiung.“

Und du triffst auf dieses Prinzip ständig im Alltag.

Beispiel gefällig?

Ein Kind sagt: „Mathe kann ich nicht, das lerne ich nie!“

Ein anderes Kind hat auch Probleme mit Mathe, sagt aber: „Mir fällt Mathe schwer. Aber ich werde alles tun, um die nächste Klassenarbeit zu packen.“

Die Lehrkraft behandelt beide gleich.

Was denkst du, welches Kind besser abschneiden wird?

Genau.

Das zweite Kind ist zuversichtlicher, dass es die Mathearbeit bestehen wird.

Und es wird sich mehr anstrengen, mehr im Unterricht zuhören, Aufgaben zuverlässiger erledigen.

Was du erwartest, wird auch eintreffen.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Das bedeutet:

Je höher deine Zahl auf den beiden Skalen war, umso größer ist die Chance, deine Partnerschaft retten und eine glückliche gemeinsame Zukunft als Paar entwickeln zu können.

Wenn du dich mit den Gründen für die Wahl deiner Zahlen beschäftigst, wirst du diese Frage leichter beantworten: Ist die Ehe zu retten?

Und wenn du dich auf den Sinn der Beziehung und die Nachteile einer Trennung konzentrierst, verschaffst du dir wieder mehr Energie zur Veränderung.

Denn bisher warst du gefühlsmäßig so tief in den Problemen gefangen, dass du nur noch die Belastungen gesehen hast. Das raubt viel Kraft.

Mit einer Entscheidung zum Ehe retten bist du aber noch nicht handlungsfähiger geworden.

Wie wirst du deine Ohnmacht los, die Beziehung retten zu können?

Das zeige ich dir jetzt.

Ein Kinder-Mobile hängt oft über einem Baby-Bett. Es verbindet mehrere Objekte über Drähte und Fäden miteinander.

Wenn ein Teil in Bewegung kommt, werden sich auch die anderen Objekte bewegen.

Das heißt:

Wenn du etwas anders machst, dann wird auch dein Herzensmensch anders reagieren.

Du solltest also herausbekommen, was du selbst zur Beziehungskrise beigetragen hast. Dann wirst du die passenden Handlungen ableiten können, mit denen du die Ehe retten kannst.

Wenn dir gesagt wird, du würdest nie zuhören, dann rede nicht, sondern lausche und frage nach.

Und wenn es heißt, dir könnte nichts mehr geglaubt werden, dann teile mit, was du nun verändern wirst, damit du als zuverlässig wahrgenommen werden kannst.

Deine Frau oder dein Mann fühlt sich nicht wertgeschätzt? Es gibt Menschen, die mit ihrer Antwort eine Excel-Tabelle aufmachen und gegenrechnen: „Mir hast du auch schon lange nichts Gutes mehr gesagt!“ Handle hilfreich, indem du mitteilst, was du an diesem Menschen so sehr liebst und schätzt, dass du dir solche Vorwürfe anhörst.

Um eine Ehe zu retten, braucht es all deine Fähigkeiten, um die vielen Herausforderungen beim Lösen von Beziehungsproblemen zu meistern.

Zum Beziehung retten solltest du aber auch noch hinzulernen, dich weiterentwickeln und verändern, um alle Herausforderungen meistern, ohne deine Wünsche und Bedürfnisse zu verleugnen.

Der Vorteil dabei ist, dass jede Form von Beziehung davon profitieren wird und du deutlich über das Ehe retten hinaus dein eigenes Glück gestalten wirst.

Womit solltest du anfangen?

Mit meinem kostenlosen Test findest du es heraus:

Teste dein Potential zur Weiterentwicklung beim Ehe retten

Aber ist nicht alles verloren, wenn die andere Person sich ihrer Liebe nicht mehr sicher ist?

Aufgrund meiner 25jährigen Erfahrung als Paartherapeutin sage ich dir:


Mit dem 3. Weg gelingt sogar das Ehe retten, wenn Gefühle weg sind

Selbst wenn es nur noch ein nebeneinander her leben ist:

Ich habe positive Entwicklungen schon bei Paaren erlebt, bei denen die Probleme seit der Geburt der Kinder und schon über 10 Jahre bestanden.

Aber weshalb scheitern dann so viele Beziehungen? Wie kann es gelingen, die Gefühle neu zu entfachen? Was kannst du selbst dazu beitragen?

Du kannst deine Ehe retten, wenn du zu neuem Vertrauen beiträgst und offen sprichst.

Die Antworten darauf findest du schnell heraus, wenn du dich ehrlich fragst:

Was ist der Grund dafür, dass die Gefühle weg sind?

Hat der Grund sich angeschlichen wie ein Puma, weil ihr keine Zeit mehr miteinander verbracht habt?

Dir ist klar:

Dein Auto braucht Pflege.

Deine Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit.

Deshalb frage ich dich:

Warum sollte es in deiner Beziehung anders sein?

Jede Beziehung schläft tiefer ein als ein Bär im Winterschlaf, wenn sie nicht gepflegt wird.

Wenn du dir keine Zeit für die Beziehung nimmst, dann wirst du mit dem Projekt „Ehe retten“ kläglich scheitern.

Du hast für Zweisamkeit keine Zeit, weil dein Kind so viel Aufmerksamkeit braucht und du es nicht bei einem Babysitter lassen kannst?

Wie gut ist das dann für dein Kind:

Ehestreit.

Unzufriedenheit.

Eure Trennung und Scheidung.

Also handle besser jetzt.

Was das in alltäglichen kleinen Schritten bedeuten kann, erfährst du meinem Artikel über das nebeneinander her leben.

Oft reicht es aber nicht aus, den Alltag als Paar wieder liebevoller und intensiver zu gestalten.

Denn viele Menschen müssen ihre Ehe retten, wenn die Gefühle weg sind, weil der Grund dafür viel tiefer liegt.

Weil es zu schwerwiegenden Verletzungen gekommen ist.

Auch die können heilen.

Doch die Gefühle können nur wiederbelebt werden durch tiefgreifende Veränderungen:

Respektvolles Zuhören.

Benennen von konkreten Veränderungen.

Verlässlichkeit durch tatsächliche Umsetzung und dranbleiben.

Wenn du die Ehe retten willst, weil dir gesagt wurde, es seien keine Gefühle mehr da, dann ist dir das wahrscheinlich schon klar.

Du kannst sofort sagen, was eure schädlichen Verhaltens- und Kommunikationsmuster sind.

Aber wie steigst du aus ihnen raus?

Indem du – abhängig von der Situation – prüfst, wie du hilfreich über dich sprechen kannst.

Beispiel gefällig?

Wenn in einer Paartherapie jemand etwas Negatives über den anderen Menschen erzählen will, unterbreche ich sofort.

Wenn jemand unterbrochen wird, ist es normalerweise unhöflich und würde einen Konflikt verschärfen.

Aber in dieser Situation ist es anders.

Ich schreite ein, damit niemand vor mir „schlecht gemacht“ wird, denn das Klagen hilft nicht. Die Gräben in der Partnerschaft würden nur vertieft.

Wenn du dich beschwerst oder das Verhalten der anderen Person analysiert, bist du mit deinen Worten bei der anderen Person, statt bei dir selbst.

Das verletzt den anderen Menschen.

Und du machst dir das eigene Leben unnötig schwer.

Deshalb fordere ich Paare auf, über EIGENE Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen. 

Wie kannst du dann erfahren, was die andere Person denkt, fühlt und sich wünscht?

Indem du sie fragst, was sie zu ihrem Verhalten bewogen hat.

Damit ist es deutlich leichter, die Ehe zu retten.

Warum?

Weil du Neues erfährst.

Und weil du nichts Neues erfährst, wenn du den anderen Menschen in Anwesenheit analysierst.

Aber das respektvolle Zuhören gilt auch für dich, wenn du selbst nicht mehr weißt, was du noch fühlst.

Das hilft auch dabei, zu erfahren, warum du so verletzt wurdest.

Was ist der häufigste Grund für eine Verletzung:

Die andere Person war zu diesem Zeitpunkt auch schon schrecklich verletzt, und hat sich deshalb gewehrt.

Schließlich ist dein Herzensmensch nicht dein Feind (außer in toxischen Beziehungen, aber die wirst du nicht retten wollen).

Wenn euch ein solcher Austausch gelingt, dann wird gegenseitiges Einfühlen möglich und die Keimlinge der Liebe können zart sprießen.

Wenn du einen sehr schlimmen Vertrauensbruch erlebt hast, dann wird dir das Zuhören besonders schwerfallen.

Deshalb zeige ich dir jetzt mit dem nächsten Weg, wie es in den schwierigsten Fällen möglich wird.

Der 4. Weg ist besonders holprig, führt aber in die tiefste Nähe: Vertrauen wieder aufbauen am Beispiel Ehe retten nach Affäre

Dieser Abschnitt richtet sich vor allem an die Person von euch beiden, welche fremdgegangen ist.

Aber wenn du betrogen worden bist und ein Fremdgehen verzeihen willst, wird dieser Abschnitt dir dabei helfen, weil du deinen Herzensmenschen nach dem Lesen besser verstehen wirst.

Wenn du fremdgegangen bist, dann war dir klar: Du hast mit dem Feuer gespielt.

Jetzt ist es rausgekommen und du fühlst dich trotzdem wie unter Schock.

Du weißt selbst nicht, wie es sich so weit entwickeln konnte.

Ein totales Gefühlschaos ist da:

Schuldgefühle wegen der ausgelösten Verletzungen.

Ärger und Unzufriedenheit wegen der noch schlechteren Atmosphäre.

Dabei hattest du schon zuvor viel Rücksicht genommen.

Eigene Interessen vernachlässigt.

Oder du bist ihnen wegen fehlender Gemeinsamkeiten nur noch alleine nachgegangen.

Du hast dich schon lange vom Partner nicht verstanden gefühlt, aber das schwelte unbewusst in dir.

Durch das Fremdgehen hast du nach langer Zeit mal wieder erlebt, was es bedeutet, wenn jemand begeistert von dir ist, und dich in den Mittelpunkt stellt.

Es ging dir nicht nur um aufregenden Sex. Du hast dich wieder begehrt gefühlt. Das ging wie Honig runter.

Nun merkst du: Da lässt dich noch etwas zögern, die Beziehung einfach aufzugeben.

Wenn du deiner Beziehung noch eine Chance geben willst, dann übernehme Verantwortung für das, was du getan hast!

Und auch für das, was du nicht getan hast: Als du darüber geschwiegen hast, was vorgefallen ist.

Es ist nicht mit Versprechen erledigt, dass so etwas nie wieder vorkommt.

Warum?

Weil es genauso klingt, wie alle Versprechungen zuvor, nachdem ein Teil rausgekommen ist.

Wenn du willst, dass dir geglaubt wird, dann musst du es anders machen.

Wenn du deine Angst vor den Folgen zugibst und mitteilst, was du bereit bist zu tun, um mutiger zu werden und dich schwierigen Gesprächen zu stellen, dann wirst du dazu beitragen, die Ehe zu retten.

Und teile die Gründe mit, weshalb du deine Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr geäußert hast.

Nur wenn es dir gelingt, dabei keine Vorwürfe zu machen, dann teilst du mit deinem Herzensmenschen den Werkzeugkasten zum Beziehung reparieren und ihr könnt mit vereinten Kräften die Ehe retten.

Du hast das Gefühl, jetzt keine Ansprüche stellen zu dürfen? Das stimmt, so ein Vorgehen wäre nicht gut!

Widerspreche ich mir jetzt selbst?

Nein.

Ein Anspruch hört sich wie eine einseitige Forderung an.

Es geht nicht nur um deine Bedürfnisse!

Es geht darum, sich gegenseitig die Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen und gegenseitig respektvoll anzuhören, um einen gemeinsamen Weg zu finden, der beide glücklich macht.

Geht jetzt heraus aus der Dunkelheit.

Wenn du jetzt nicht lernst, über deine Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen, nimmst du das Problem wahrscheinlich mit in deine nächste Beziehung.

Erwecke jetzt die Partnerschaft aus dem Dornröschenschlaf.

Es wäre schöner und liebevoller gewesen, Dornröschen wachzuküssen.

Aber besser ein schlimmes Durchrütteln als die Partnerschaft irgendwann im Tiefschlaf sterben zu lassen.

Weshalb betone ich die positive Seite eines Fremdgehens?

Weil du schon genug schlechtes Gewissen hast und die Fragen nach der Schuld noch kein einziges Beziehungsproblem gelöst haben.

Sie rauben dir viel Kraft, die du jetzt brauchst, um den Dreh heraus aus der Krise und rein in eine positive Zukunft zu schaffen.

Und trotz heftigem Streit ist nun eine intensive Nähe zwischen euch entstanden.

Das zeigt auch, wie tief die Gefühle zwischen euch noch sind.

Wie komme ich darauf?

Du würdest nicht streiten, sondern einfach gehen, wenn dir deine Frau oder dein Mann egal wäre.

Du verstehst gar nicht, weshalb dein Partner oder deine Partnerin mit dir so heftig streitet, weil mit der anderen Person sexuell gar nichts gelaufen ist?

Ein Seitensprung oder eine Affäre an sich ist für die hintergangene Person meist gar nicht das Schlimmste.

Viel verletzender ist die zerstörte Vertrauensbasis durch Lügen, Halbwahrheiten und Verharmlosungen.

Deshalb reagieren viele Menschen auch auf eine rein emotionale Affäre äußerst wütend und verletzt.

Das bedeutet:

Wenn du etwas verheimlichst, weil du nicht noch tiefer verletzen willst, dann erreichst du damit genau das Gegenteil.

Deshalb lade ich dich dazu ein, ehrlich zu dir zu sein und dich nicht selbst zu belügen:

Mit Verharmlosung oder Lügen versuchst du dich vermutlich eher vor Streit zu schützen.

„Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen.“

(Anaximander)

Löse deine eigenen Probleme statt die einer anderen Person.

Finde bessere Alternativen, um Streit aushalten zu können.

Du kannst die Beziehung zur Außenperson nicht beenden, weil sie so leidet?

Mach dir selbst nichts vor!

Du bist die falscheste Person schlechthin zum Trösten.

Beende den Kontakt komplett.

Und wenn es dir nicht gelingt, dann ist wahrscheinlich diese Außenperson für dich noch immer Plan B für den Fall, dass die Beziehung scheitert.

Treffe endlich in der Dreiecksbeziehung eine Entscheidung. Damit strahlst du eine andere Bereitschaft zur Veränderung auf deine Partnerin oder deinen Partner aus.

Das wird die Chance zum Ehe retten nach einer Affäre deutlich erhöhen.

Der 5. Weg: Ehe retten durch Abstand – wann er euch rettet und wann er zerstört

Es tut alles so schrecklich weh, dass du die Anwesenheit deiner Frau oder deines Mannes kaum noch aushältst.

Da ist der Gedanke schnell da:

Erst wenn die andere Person nicht mehr da ist, dann spüre ich vielleicht, was ich vermisse.

Ja, es kann funktionieren.

Du kannst eine Ehe retten durch Abstand, aber nur:

Wenn du dadurch Eskalation vermeiden willst.

Wenn du herausfinden willst, was du selbst bereit bist zu verändern.

Wenn du herausfinden willst, was mal gut war und wieder gewünscht ist.

Es reicht nicht aus, um langfristig die Ehe zu retten.

Abstand voneinander als reine Vermeidung von Schmerz kann nicht in eine glückliche Beziehung führen.

Miteinander reden ist wichtig, um etwas zu verändern.

Miteinander aktiv werden ist wichtig, um sich nicht völlig voneinander zu entfernen.

Miteinander wieder sich emotional nahe kommen ist wichtig, um nicht über den ausgebeulten Teppich zu stolpern, unter dem ihr all die Problem gekehrt habt.

Deshalb verrate ich dir nun, was ich der Person wegen dem Geschenk geraten habe:

Bleib bei dir selbst.

Wenn du noch die Ehe retten willst, sei offen für das, was du geschenkt bekommen sollst.

Aber wenn du dich nur noch vor dem Schmerz schützen willst, dann geh und nimm nichts mehr an.

Ich lade dich nun zu diesen nächsten Schritten ein:


Beobachte in den nächsten Tagen, wann es zwischen euch etwas besser ist.

Beachte, was du selbst zum Ehe retten beigetragen hast.

Ohne zurückzustecken, denn nur dann war es wirklich hilfreich.

Wenn du den Test gemacht hast, dann entwickle dein Potential jetzt weiter.

Tue mehr von dem, was gelingt.

Nutze die Lernerfahrungen und entwickle dich weiter, um weniger von dem zu tun, was nicht hilft.

Gehe deinen Weg, jetzt!

Viel Erfolg dabei wünscht dir

Petra Ahrweiler

P.S.: Was ist dein Problem beim Ehe retten? Und was hast du schon ausprobiert? Teile es mir und den anderen Leser/innen im Kommentar mit.

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Petra Ahrweiler

Ich bin Psychologin, Paar- und Familientherapeutin.

Als Scheibenwischer bei Konflikt- und Krisenwetter verhelfe ich dir zu klarer Sicht und sicheren Schritten auf deinem Weg zu Lebensfreude, Harmonie und innerer Ruhe.

  • Hallo Frau Ahrweiler,

    mir hat Ihr Artikel sehr gut gefallen und wird mir hoffentlich auch helfen. Ich werde mich gleich morgen an den Schreibtisch setzen und einige Sachen aufschreiben. Ich fühlte mich jedenfalls in Ihrem Text sehr verstanden.

    Auch hat mir Ihr anderer Artikel geholfen meinen betrogenen Partner etwas mehr zu verstehen.

    Vielen Dank!

    • Hallo Laura,
      das freut mich sehr, danke für den lieben Kommentar. Viel Erfolg beim Aufschreiben!
      Viele liebe Grüße
      Petra

  • Sie haben in dem anderen Artikel „fremdgehen verzeihen“ auf den Kommentar von Yui Wong auf diesen Artikel verwiesen. Allerdings wird mir die Erklärung nicht klar. Was muss denn der Betrüger tun? Endlich mal sagen was ihn/sie zum Fremdgehen getrieben hat, ergo soll sich auch hier der Betrogene ändern damit es nicht noch mal passiert.
    Wie er/sie sich besser verhält usw ist alles sinnvoll, nur wirklich Vertrauen aufbauen wird er mit diesen Tipps hier nicht.
    Grüße
    Marcel
    P.S. nicht falsch verstehen, ich mag wie Sie schreiben…bin nur leider in der Position des Betrogenen und finde einfach keine Antworten außer das alles meine Schuld ist.

    • Hallo Marcel,
      vielen lieben Dank für Ihren Kommentar. Ich habe ihn nicht falsch verstanden, haben Sie keine Sorge. Ihr Text hat mir weitergeholfen, weil er zeigt, was ich noch nicht deutlich genug rüberbringen konnte. Und natürlich freut es mich sehr, dass Sie meinen Schreibstil mögen.

      Der Betrüger sollte vor allem Verantwortung übernehmen. Verantwortung für das eigene Handeln. Jeder Seitensprung und erst recht eine Affäre bedeutet, dass der Betrüger die Beziehung deutlich und aktiv aufs Spiel setzt. Deshalb sollte der Betrüger sich fragen, ob er die Beziehung noch führen will. Und wieviel er bereit ist, bei sich selbst zu verändern.

      Ich glaube, Ihre nachfolgend nochmal aufgeführten zwei Teilsätze zeigen, weshalb Sie mir Ihre Fragen im Kommentar gestellt haben: „…ergo soll sich auch hier der Betrogene ändern damit es nicht nochmal passiert (…) finde einfach keine Antworten außer das alles meine Schuld ist.“

      Ich antworte Ihnen darauf mit dieser Erfahrung, die ich gemacht habe:
      Nicht der Betrogene hat für alles die Schuld und muss etwas ändern.
      Auch nicht der Betrüger hat für alles die Schuld und muss etwas ändern.
      Die Frage nach der Schuld führt in eine Sackgasse.

      BEIDE sollten Verantwortung für ihr eigenes Verhalten oder auch unterlassenes Handeln übernehmen. BEIDE sollten erarbeiten, was JEDER bereit ist am EIGENEN Verhalten zu verändern, damit das nicht noch einmal passiert.

      Viele liebe Grüße
      Petra Ahrweiler

  • Danke für den schönen Artikel. Haben Sie irgendwelche gute Bücher zu dem Thema zu empfehlen?

    • Hallo Purevsuren,
      vielen lieben Dank für den Kommentar. Ich freue mich sehr, dass mein Artikel gefallen hat. Bücher kann ich leider nicht empfehlen, weil es sehr vom persönlichen Lese-Geschmack abhängt, welches Buch einer Person zusagt und welches nicht. Daher empfehle ich, einfach mal bei dem großen Online-Verkaufsportal mit dem Anfangsbuchstaben a zu suchen. Dort gibt es bei vielen Büchern die Möglichkeit vom „Blick ins Buch“. So bekommt man schon mal einen Eindruck von Schreibstil. Oder noch besser: eine Buchhandlung vor Ort aufsuchen, denn das lässt unsere Innenstädte lebendig bleiben und einem örtlichen Unternehmen die Existenz sichern. Auch dort kann man probeweise reinschmökern.
      Viele Grüße
      Petra Ahrweiler

  • Hallo Petra,
    ich habe meine langjährige Partnerin mit einer etwas älteren Dame in Form von micro cheating über whatsapp betrogen. Wir haben über sexuelle Handlungen geschrieben aber diese nicht ausgelebt, weil ich das für richtigen Betrug gehalten habe. Meine Lebensgefährtin hat es rausbekommen und ihr würde es besser gehen, wenn ich sie in Form von realen Sex betrogen hätte. Ich danke dir für deine tollen Beiträge hier, die einem sehr weiterhelfen. Leider komme ich so gar nicht an meine Partnerin ran. Was kann ich tun?

    • Hallo Mirko,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass dir meine Beiträge weiterhelfen und sie dir gefallen. Leider kann ich dir keinen konkreten Tipp geben, wie du an deine Partnerin ran kommen kannst, dazu wäre ein Gespräch nötig. Auf diesem Wege kann ich dir nur empfehlen, geduldig zu sein. Ich vermute, dass es für deine Lebensgefährtin so schlimm gewesen ist, weil es jederzeit und überall wieder passieren könnte. WhatsApp ist viel schneller umsetzbar als ein persönliches Treffen und z. B. auch möglich, während sie vielleicht im Nebenraum ist. Sollte das der Fall sein, kann es gerade deshalb viel mehr Zeit und Bemühen brauchen, um das Vertrauen wieder herzustellen.
      Viele Grüße
      Petra

  • Hallo Petra,

    vielen Dank für die Nachricht! Ich werde mein Bestes tun!

    Ich finde Ihre Hilfestellung insgesamt wunderbar! Vielen Dank auch dafür!

    Viele Grüße
    Christoph

  • Hallo Frau Ahrweiler,

    In den ersten Tagen nach dem Betrug bin ich über Ihren Artikel gestolpert und war, wie der ein oder andere Vorredner, schockiert darüber, dass der Betrüger nicht viel mehr an den Pranger gestellt wird.
    Nun, ein paar Tage später, muss ich sagen, dass ich den Artikel an den Betrüger weitergeben habe…die größte Emotion ist raus, ich glaube ihm,dass er den Sextalk bereut und es könnte eine Chance geben, dass wir einen Neunfang schaffen,wenn er sich Ihre Worte und Tipps zu Herzen nimmt und wir endlich einmal offen sprechen können.
    Allerdings bin ich gerade an dem Punkt, dass mein Bauch sagt, versuche es und mein Verstand sich aber immer wieder einschaltet und mir sagt „Er hat dich betrogen,das kannst du ihm nicht einfach so durchgehen lassen, sei nicht so dumm und schwach“…dieselben Gedanken, die ich hatte, als ich das erste Mal von meiner ersten Liebe betrogen wurde. Ich habe es damals bereut ihm nicht verziehen zu haben, obwohl er wirklich alles versucht hat und daran fast kaputt gegangen ist. Aber ich wollte ihn genauso verletzen wie er mich und ihn leiden sehen!
    Wie bekomme ich diese destruktiven Gedanken aus meinem Kopf, wie schaffe ich es ihn nicht immer wieder als Täter zu sehen?
    Grüße
    M.

    • Hallo M.,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Mit solchen destruktiven Gedanken willst du sicherlich Genugtuung und Gerechtigkeit. Du willst dir damit in gewisser Weise etwas Gutes tun.
      Du bekommst die Gedanken vielleicht aus dem Kopf, indem du dir deutlich machst, wie sehr du dir selbst damit schadest. Du bist nicht dumm und schwach, wenn du dich für eine zweite Chance mit ihm entscheidest! Du bist klug und stark, wenn du dich traust, diesen Weg mit ihm einzuschlagen! Schließlich gehört sehr viel Kraft und Bereitschaft zur Selbstreflektion dazu. Viel mehr als zum reinen Zurückschlagen.
      Erinnere dich in solchen Momenten auch daran, dass du dein heutiges Handeln nicht in der Zukunft bereuen willst wie bei deiner ersten Liebe. Weitere Anregungen zum klärenden Umgang miteinander findest du außerdem in meinem kleinen Brückenbauer-Kurs: https://petra-ahrweiler.de/brueckenbauer-onlinekurs
      Viele Grüße
      Petra

  • Hallo Frau Ahrweiler,

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde versuchen Ihre Tipps umzusetzen und mich nicht immer wieder in diese Negativspirale hineinziehen zu lassen/selbst hineinzuziehen!
    Viele Grüße
    M.

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